Schuljahr 2018 – 2019

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Am 16. 5. 2019 besuchten die Mittelschulen Schönbach und Rappottenstein die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Mauthausen. Tanja H. berichtet:

Mauthausen, am 16.05.2019

 

Fakten:

Mauthausen

Gründung: 1938

Anzahl der Toten: mindestens 90 000

Befreiung: 5. Mai 1945 (von US- Truppen)

Art des KZ: Arbeitslager (Tod durch Arbeit)

Gefangene: ca. 190 000

Warum in Mauthausen: Wegen des Steinbruchs

Todesstiege führte zum Steinbruch

Gefangene: politische Gegner, Zigeuner, homosexuelle, Juden, …

In einer Baracke waren 250 Menschen untergebracht

Außenlager: 40

 

Ablauf:

Als Erstes standen wir vor dem KZ und unserer Betreuer stellte uns einige Fragen. Danach erzählte er uns über die SS- Fußballmannschaft und deren Fußballplatz. Neben dem Fußballplatz war im 2. Weltkrieg eine Art „Krankenhaus“ von dem man heute nichts mehr sieht. Als nächstens umrundeten wir das Lager und man erklärte uns die (leider gesperrte) Todesstiege, die wir auch von weiterer Entfernung sahen. Nach der Todesstiege sahen wir uns die Denkmäler der verschiedenen Nationen an. Dann gingen wir in das KZ hinein, um dort wieder vor der Klagemauer unserem Betreuer zu lauschen. Kurze Zeit später durften wir uns dann den Rasierraum, den Duschraum und den Desinfizierungsraum anschauen. Danach erzählte er uns einiges über die Baracken und später durften wir dann auch eine besichtigen. Zum Schluss gingen wir dann in den Raum der Namen (ca. 80 000 Namen der Ermordeten), wo sich unser Betreuer verabschiedete. Zum Schluss sahen wir uns gemeinsam mit unserem Lehrer noch eine der Gaskammern und weitere Tötungseinrichtungen an.

 

Meinung:

Ich fand die Führung sehr spannend aber zum Teil auch sehr erschütternd. Es ist wirklich schrecklich zu sehen, was damals den Menschen angetan wurde. Ich finde es außerdem unglaublich schlimm, dass Menschen mit anderen Menschen so umgehen, obwohl sie doch genauso das Recht haben zu leben wie alle anderen. Ich hoffe, dass so etwas nie wieder passiert und die Führung hat mir persönlich gezeigt, dass das damals eine riesige Katastrophe war und ich wirklich froh bin, in einem Land zu leben, wo es Menschen so gut geht wie in Österreich.

 

Weil in der vergangenen Stunde im Computerclub der zweiten Klasse die BeeBots für große Begeisterung gesorgt hatten und die vorgefertigten Aufgaben schnell gelöst gewesen waren, sollten sich die Schülerinnen und Schüler nun eigene Gedanken über Aufgaben zu diesem Thema machen. Tatsächlich hatten alle Schülerinnen und Schüler teils schwierige Aufgaben vorbereitet, die von den Mitschülerinnen gelöst werden mussten.

BlueBot

Zum Teil waren so viele Programmierschritte erforderlich, dass die maximale Anzahl an Programmierschritten, die bei den BeeBots möglich ist, überschritten worden war. Doch auch dafür hatten die Kinder eine Lösung: die BlueBots mit den zugehörigen Programmierleisten wurden programmiert und die Anzahl der Programmierschritte konnte hier durch das laufende Anlegen neuer „Plättchen“ erhöht werden.

Am Dienstag, dem 21.5., fanden die Waldjugendspiele in Armschlag statt. Im Waldgebiet Nähe Armschlag war ein sehr interessanter und informativer Parcours zu bewältigen. Die Schüler konnten bei 6 Stationen ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit zum Thema Wald unter Beweis stellen.

Waldjugendspiele in Armschlag

Vögel erkennen, verschiedene Waldobjekte erkennen und merken, verschiedene Fragen beantworten, sowie Bäume und Sträucher erkennen und benennen, gehörten zu den zu lösenden Aufgaben. Auch trug das trockenen Wetter dazu bei, dass es ein sehr schöner und lehrreicher Vormittag in der Natur wurde.

In allen 4 Klassen wurden die 3 Besten mit einer Urkunde und einem Hausübungsgutschein geehrt. Besondere mathematische Leistungen erbrachte Corina Neuwirth, die bei der Endrunde von Pangea landesweit den zweiten und bundesweit den zehnten Platz erreichte.

Tolle Leistung beim Pangea Wettbewerb

Wir gratulieren ganz herzlich!

Die 4. Klasse erstellt in Mediengestaltung gerade einen Film im Stop-Motion-Verfahren. 

Nach dem Finden einer Idee für den Film und der Kulissengestaltung stand das Fotografieren am Programm.

Der Film wird dann Ende Juni vertont und fertiggestellt.

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