Schuleröffungsfeier
Nach 3 Jahren Sanierung des Mittelschulgebäudes samt Sporthalle in Schönbach war es soweit dies gebührend zu eröffnen und zu segnen.
Nach 2 Projekttagen mit allen Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern der Mittelschule, um die Schule samt neuer Sporthalle auf Hochglanz zu bringen, durfte Schulleiterin Cornelia Renner am Sonntag, den 22. Oktober 2023, nach der heiligen Messe, gehalten von Pfarrmoderator Gerhard Gruber und musikalisch mitgestaltet von den Schülerinnen und Schüler, im neu renovierten Turnsaal zahlreiche Ehrengäste auf politischer und schulischer Ebene, ehemalige DirektorInnen, LehrerInnen und Schülerinnen, sowie Vertreter der bauausführenden Firmen, aber auch Interessierte aus der Bevölkerung begrüßen.
Die Schülerin Laura Spiegl und der Schüler Lorenz Neuwirth aus der 3. Klasse haben die Schulleiterin bei der Begrüßung der Gäste bravourös unterstützt.

Die ehemalige Direktorin Andrea Strohmayer, die gemeinsam mit Bürgermeister den Startschuss für diesen großzügigen Umbau gab, betonte in ihrer Rede, wie wohl sie sich in dieser Schule immer fühlte.
Schulleiterin Renner sprach ihrem Lehrerteam ein großes Danke für die hervorragende Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Eröffnungsfestes, sowie die Flexibilität beim Unterrichten auf einer Baustelle und den immerwährenden Einsatz zum Besten unserer Schülerinnen und Schüler, aus.
Das Reinigungspersonal in so einer Umbauphase ist gefordert wie nie und so ist es nur verständlich ein großes Danke an die Schulwartin Agnes Walus und ihren Mann zu richten, die in den Umbaujahren viel Zusätzliches geleistet haben.
Der größte Dank gebührt aber eindeutig Bürgermeister Ewald Fröschl, der sich nicht nur getraut hat in Zeiten wie diesen ein so großes Bauvorhaben zu finanzieren, sondern auch mit seinen Gemeindearbeitern viele Stunden – sogar Wochen – selbst Hand angelegt hat.
Drei Millionen Euro investierte man in die ressourcenschonenden Bauarbeiten. Die Vorfinanzierung leistete die Gemeinde. „Das fördert nicht unbedingt den Schlaf“, erwähnte Bürgermeister Ewald Fröschl. Das Gemeindeoberhaupt legte bei den Sanierungen selbst Hand an, stemmte Leitungen oder nahm Wand-Durchbrüche vor. „Ich habe alle meine Fehlstunden in der Schule nachgeholt“, witzelte der Bürgermeister.
Das Schulgebäude steht nun modern da, wie etwa mit neuen WC-Anlagen, 120 ausgetauschten Fenstern mit integrierter Beschattung, einer neuen Schulküche und einem neuen Werkraum, einer top ausgestatteten Sporthalle mit Boulderwand, Klassenräume mit Akustikdecken, Tageslichtlampen und digitalen Tafeln und einem auf den letzten Stand der Technik gebrachten Physiksaal mit Versuchsarbeitsplätzen. Dort wo das Hallenbad war, befindet sich nun ein Veranstaltungsraum, wie etwa für Hochzeiten und Feierlichkeiten.
Raum als dritter Pädagoge
„Die Schule ist nicht nur ein Gebäude, wo Wissen vermittelt wird, sondern auch ein Ort, an dem Werte, soziale Kompetenzen und das Streben nach persönlicher Entwicklung gefördert werden“, so Bildungsmanager Alfred Grünstäudl. Die Umgebung spiele dabei eine entscheidende Rolle. Er erwähnte das Konzept „der Raum als dritter Pädagoge“ von Loris Malaguzzi, denn die Lernräume sollen den Unterricht unterstützen, den Schülern das Lernen erleichtern und eine angenehme Atmosphäre verschaffen.
Keine Bildung ist teuer
Landtagspräsident Karl Wilfing beeindruckte, als er das 15-köpfige Lehrerteam – ohne Schummelzettel – auswendig aufzählen konnte. „Keine Bildung ist viel teurer als teure Bildung“, zitiert Wilfing und dass der Erfolg von morgen von jeder Schulklasse abhänge. Für besonders wichtig hält der Landtagspräsident soziale Kompetenzen. Die Erwachsenen sollten darin ein Vorbild sein, denn Kinder würden alles nachmachen. „Es gibt viele Länder und viele Kinder, die dankbar wären, wenn sie eine solche Schule hätten“, verdeutlichte Wilfing. Die Segnung des Gebäudes nahm Pfarrmoderator Gerhard Gruber vor. Im Anschluss an die Segnung waren die Gäste eingeladen beim Mittagstisch mit Knödelvariationen und Getränken im Mehrzweckraum, der Seidlbar, bei Kaffee, Mehlspeisen und Mohnnudeln im Kaffeehaus oder beim Heurigen und der Weinbar im 1. Stock bei einem guten Glas Wein und Aufstrichbroten, einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.
Schülerinnen und Schüler freuten sich den Gästen bei einer Schulführung die neu sanierte Schule zu zeigen.
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